Containerhafen Am Westkai – Köln Niehl

Containerhafen und Drehangel zur Welt ist der Westkai nur einer von vielen kommerziellen Stellen, doch wichtig für den Binnenverkehr Deutschlands.

Die ersten Sonnenstrahlen lassen sich blicken, eine gute Chance mal wieder die Ausrüstung zu benutzen. Beim rumfahren durch Köln, kam ich am Westkai in Niehl vorbei und wollte die Chance nicht ungenutzt lassen, ein paar Bilder zu schiessen. Die Temperatur war zwar im zweistelligen Bereich, doch warm ist anders. Zumindest ich bin kein großer Fan von Kälte, doch jeder Jeck ist anders, ne.

Halteverbot am Westkai in Niehl

Ähm, ich glaube das heisst Halteverbot

Fotografisch kann man sich hier voll austoben. Touristen wird man am Westkai keine finden, was gut so ist. Lediglich ein paar Kollegen und Menschen, die ihre Hunde Gassi führen, kreuzten mein Weg. Macht Euch selbst ein Bild vom Westkai in Köln-Niehl.

Der Inhalt dieser Container ist wohl reine Spekulation.

Welche Güter sich wohl in diesen Containern befinden?

Ohne diese Maschinen und Krähne ist die Arbeit am Westkai in Köln-Niehl undenkbar.

Schwere Maschinen

Wolkenfrei war der Himmel über Köln an diesem Tag

Blick gen Himmel

Hier müssen alle Container passieren und landen auf dem vorgesehenen Lageplatz.

El Gigante

Köln Niehl ist zwar nicht der größte Hafen Deutschlands, doch ganz unwichtig ist er auch nicht.

Hafen Harmonie in Niehl

Welche Reserven mögen hier wohl lagern fragt sich mancher Fotograf

Reserven?

Schrottplatz am Wochenende in Köln Niehl, Am Westkai

Blick durch den Zaun auf den Schrottplatz

Jetzt wird es langsam Zeit, dass der Frühling ankommt und die outdoor Shootings wieder richtig Spaß machen.

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Frühlingsanfang 2017 in Köln, NRW

Der Frühlingsanfang ist eine schöne Zeit, vor allem für Fotografen

Das letzte Wochenende hat gezeigt, das der Frühlingsanfang in diesem Jahr, seine ersten Farben zeigt. Es blüht an jeder Ecke. Die Gärten sehen schön bunt aus und die Winterschläfer kehren so langsam, in den Alltag zurück. Den Frühlingsanfang nutzen auch Fotografen, um das blühende Leben, fest zu halten. Ein kleiner Besuch im Wildpark in Köln Dünnwald ebrachte zwar nicht die gewünschten Aufnahmen, war jedoch eine kleine Abwechslung. Der Wald ist fast genauso interessant, wie die Kölner Flora.

Eine kleine Lichtung im Wald

Blick durch Dünnwald – Frühlingsbeginn 2017

Frühlingsanfang im Tierpark Dünnwald

Ein gewaltiger Zaun machte uns jedoch einen Strich durch die Rechnung. Tiere durch einen Metallzaun zu fotografieren, ist nicht Sinn der Sache. Vom einzigen Hochpunkt im Dünnwälder Tierpark aus, konnte man zwar die Tiere besser sehen aber die Perspektive für Fotos war nicht gerade ideal. Die Wildschwein Familien sind überhaupt nicht scheu und freuen sich, wenn sie gefüttert werden. Vereinzelt sah man das ein oder andere Rotwild in der Sonne liegen. Die Bisons waren am Sonntag nicht die aktivsten, um es mal nett zu formulieren.

Die Vögel stattdessen konnten das gute Wetter richtig genießen. Raben spezialisierten sich auf Mundraub und klauten Brotstücke aus den Futterstellen. Gut, das wir genau das mit der Kamera festgehalten haben. Eine Anzeige bei der Polizei folgt! Der Dünnwälder Tierpark ist am Wochenende sehr besucht und wird von Familien geliebt und geschätzt. Das ist die kostenlose Alternative zu einem Besuch im Kölner Zoo. Zu sehen gibt es da natürlich mehr.

Holzstamm im Wald

Tierpark Dünnwald zum Frühlingsbeginn

Ortswechsel von Dünnwald nach Bickendorf

Leicht enttäuscht, landeten wir schliesslich in einem Schrebergarten und konnten zumindest so, ein paar Blumen fotografieren. Der Frühling ist perfekt für die Fotografie. Die Pflanzen- und Tierwelt erblüht in neuem Glanz. Die saftigen Farben strahlen im Sonnenschein umso mehr. Ein geliebtes Tele-Objektiv der Marke Nikon darf dabei nicht fehlen.

Der Frühlingsanfang ist eine schöne Zeit, vor allem für Fotografen

Das blühende Leben

Bemalte Eier in einem Schrebergarten in Köln

Ostern steht vor der Tür

Am 16. April ist Ostersonntag, in diesem Sinne wünschen wir Euch Frohe Ostern! Wir freuen uns über den Frühlingsanfang 2017 und auf die kommenden Grillabende in Köln.

Update: Preise und Honorare für Fotografen 2016

nur aus den besten Trauben wird der Wein gemacht

Mein letzter Artikel zum Thema Preisfindung und Kalkulation für Fotografen ist aus dem Jahr 2012 und inzwischen etwas veraltet. Aus diversen Gründen ist der Markt mittlerweile so überflutet von günstigen Angeboten, dass es kaum möglich ist, den gewünschten Stundenlohn in die Realität umzusetzen.

Die Preise unter die Lupe genommen

Meiner Meinung nach sollte der Preis eines Fotografen bei etwa 200 bis 250 Euro die Stunde betragen, dann kann man auch eine gewisse Qualität gewährleisten und davon leben. Schliesslich sind im Preis folgende Positionen inbegriffen:

  • Beratung
  • Fotoshooting
  • Bildbearbeitung
  • Abzüge
  • Speichermedium
  • Porto & Versand

Hinzu kommen weitere Kosten eines Fotografen wie z.B. Technik, Versicherungen etc. die davon noch abgezogen werden müssen.

Die Wahrheit über die Preise für Fotografie in NRW

Der Markt lässt jedoch nicht immer zu, die gewünschten Preise durchzusetzen, weil aufgrund einer stetig steigenden Zahl an Fotografen, die Preise nach unten geschraubt werden, sodass ein Profi nicht mehr mithalten kann. Gehen wir von Beispiel einer kleinen Hochzeitsreportage aus, die vier Stunden dauert und nur 600 Euro kostet. Im Angebot enthalten sind also:

1. Der Zeitfaktor

  • 30 Minuten für die Beratung
  • 4 Stunden Fotoshooting
  • 2 Stunden Bildbearbeitung
  • 30 Minuten zum Brennen, Versenden der Bilder

Gesamte Arbeitszeit: 7 Stunden

2. Weitere Kosten

  • 10 Euro für die Abzüge
  • 5 Euro für die DVD, Porto und Versand
  • 10 Euro Anfahrt

Fixkosten: 25 Euro

3. Die Rechnung

600 Euro abzüglich 25 Euro Fixkosten entspricht 575 Euro. Im besten Falle sind das insgesamt 7 Stunden Arbeitszeit zu einem durchschnittlichen Stundenlohn von ca. 80 Euro. Wobei hier noch unterscheidet werden muss zwischen Fotografie und Bildbearbeitung, die einen anderen Faktor haben. Wer bei der Bildbearbeitung auf Outsourcing setzt, Anbieter gibt es wie Sand am Meer, spart sich Zeit und Nerven. Ob das immer dem eigenen Qualitätsstandard entspricht, ist eine andere Frage.

Wer nicht von der Kleinunternehmer-Regelung gebrauch macht, muss weitere 19% abziehen.

4. Die Wunschvorstellung

Läge hier der Preis bei 250 Euro die Stunde aus, sähe die Situation schon wesentlich besser aus, nämlich bei ca. 140 Euro Stundensatz. Das wäre ein guter Verdienst für einen Fotografen, die Realität sieht jedoch anders aus.

5. Die Qual der Wahl

So hat man die Wahl entweder standhaft zu bleiben und auf seinen Preis zu bestehen oder sich dem Markt anzupassen und sich mit 80 Euro die Stunde zufrieden zu geben. Bei guter Auftragslage kann man sicherlich pokern und sich nicht unter Wert verkaufen. Zieht man davon wirklich alle Kosten ab, die auf einen Selbständigen zukommen, kann man realistisch mit 50 Euro die Stunde rechnen. Das ist verglichen mit dem Jahr 2012 ein krasser Preissturz.

Inhaber von Fotostudios müssen pro Job noch etwa 100 bis 200 Euro aufschlagen um die Miete und die Nebenkosten bezahlen zu können. Daher ist das kein Wunder, dass eine Stunde Shooting im Studio mindestens 250 Euro kostet.

Fazit:

Die Preise und Honorare für Fotografen spiegeln den Köln, Bonn, Düsseldorfer Raum und sind nicht auf die gesamte Bundesrepublik übertragbar. Am besten verdient man in Süddeutschland, weil dort die Konkurrenz nicht so stark ist. Am schlechtesten sieht es im Osten Deutschlands sowie dem Ruhrgebiet bzw. Nordrhein-Westfalen und Berlin aus.

Die Preisberechnung wurde an einem Angebot der Hochzeitsfotografie durchgeführt. Im Bereich der Produktfotografie sieht das Ganze schon etwas erfreulicher aus. Hier kann man sich Stammkunden aufbauen und verdient deutlich besser.

Die Portraitfotografie ging, dank Selfies & Smartphones, in den letzten Jahren zurück.